Newsletter #18

11. März 2012

6.Kulturpolitischer Bundeskongress "netz.macht.kultur"

Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung informieren:

Vor, während und nach dem 6. Kulturpolitischen Bundeskongress im Juni 2011 haben wie Sie mit unserem Newsletter zur „Kulturpolitik in Zeiten der Digitalisierung“ informiert. Das Thema wird weiterhin im monatlichen Newsletter Betr. Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft behandelt werden. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werden wir Sie in Zukunft auf diesem Weg auf dem Laufenden halten. Sollten Sie den KuPoGe-Newsletter nicht erhalten wollen, können Sie ihn infach abbestellen (s. Link unten).

Die Website netz.macht.kultur.de können Sie weiter nutzen. Sie bleibt als Archiv auch mit Schrift, Bild &Ton im Netz. Materialien zum Kongress finden sich auch im 11. Band des Jahrbuchs für Kulturpolitik mit Beiträgen u.a. von Norbert Sievers, Gerhard Schulze, Hermann Glaser, Inke Arns, Lisbet Rausing, Monika Grütters, Gerhard Pfennig, Till Kreutzer, Volker Grassmuck und Tim Renner. Mehr hier

Die Redaktion

Das Zitat

„Schaut man über Deutschland hinaus, fällt auch international ins Auge, dass die freiheitlichen, aufgeklärten Gesellschaften ihre Prinzipien und Werte nicht recht im Herzen tragen, wenn es um Machtfragen und Wirtschaftsinteressen in den Netzen geht“, beobachtet die Informatikerin und Publizistin Constanze Kurz. „Hier könnte Deutschland eine Vorbildrolle anstreben. Eine gemeinwohlorientierte und an Freiheitsrechten ausgerichtete Digitalpolitik, die nicht davor zurückschreckt, Sicherheitsbehörden und Datenmonopolisten in die Schranken zu weisen, und die sich nicht für sterbende Geschäftsmodelle einspannen lässt, gäbe Grund zur Hoffnung für 2012 und darüber hinaus. Und für die anstehenden Krisenbewältigungsjahre wäre eine Politik mit direkter Beteiligung der Bürger unter aktiver Nutzung der Möglichkeiten und Werkzeuge, die das Netz bietet, ein angemessener Beitrag zum Ausbau einer lebendigen Demokratie.“

Der Kongress in Bild & Ton

Auf unserer Websites können Sie alle Vorträge und Diskussionen auf den Panels 1 – 7 per Video noch einmal am Bildschirm miterleben:

Panel 1 über „Digital Culture. Der Mensch als Akteur in der digitalen Gesellschaft“ mit einem Vortrag von Geert Lovink vom Institut für Netzkultur, Hogeschool Amsterdam hier

Panel 2 über „Digital Art. Wie ändert sich die Kunstproduktion und -rezeption durch digitale Medien?“ mit Inke Arns, Hartware MedienKunstVerein, Dortmund, und Till Kreutzer, Internetportal iRights.info, Hamburg hier

Panel 3 über „Strukturwandel der Öffentlichkeit 2.0. Kunst und Publikum im digitalen Zeitalter“ mit Gerhard Schulze, Professor (em.) für Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hier

Panel 4 über „Internet und digitale Gesellschaft. Halbzeitergebnisse der gleichnamigen Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages“ mit Axel E. Fischer, MdB, dem Vorsitzenden der Enquete-Kommission und den Sachverständigen der Parteien Markus Beckedahl, netzpolitik.org, Berlin, Constanze Kurz, Chaos Computer Club, Berlin, padeluun, Künstler und Netzaktivist, Bielefeld sowie Lothar Schröder, ver.di Bundesvorstand, hier

Panel 5 Über „Digitale Zugänge zum Wissen der Welt. Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus?“ mit einem Vortrag von Lisbet Rausing, Forschungsbeauftragte am Imperial College´s Centre for the History of Science, Technology and Medicine, London hier

Panel 6: Alles schon geklaut? Urheberrechte und geistiges Eigentum in der digitalen Gesellschaft. Vortrag Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hier

Panel 7 – die Schlusspodium „Alles auf Anfang. Kultur von allen und für alle jetzt digital?“ mit: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn und Rangeen Katherina Horami, Medienboard Berlin-Brandenburg, Potsdam hier

 

Kurz&Knapp

Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Ingo Schulze interpretiert ein Märchen von Hans Christian Andersen ganz aktuell. Joachim Gauck, der designierte Bundespräsident, sorgt sich um Gefahren, die unserer Postdemokratie durch das Internet drohen. Constanze Kurz konstatiert die „Rückkehr der Internet-Zombies“. André Westkamp empfiehlt die "25 besten Politblogs". Grundlagenforschung verlangt nach Langsamkeit und Zeit, unterstreicht der Berliner Literaturwissenschaft Peter-André Alt. Die Börsen in New York und London investieren gemeinsam über 300 Millionen, um den Datentransfer zwischen den Kontinenten um 6 Millisekunden schneller zu machen. Dirk von Gehlen wundert sich über die Doppelmoral der Musikindustrie. Stefan Goldmann findet: „Da Urheberrecht eben nicht gleich Einkommen ist, ist es für die Künstler weniger wichtig, als viele vermuten.“ Und Georg Franck meint, ein Kunstwerk werde nur dann zum Klassiker, wenn es das „Säurebad der Aufmerksamkeit“ besteht. Schließlich hat das Statistische Bundesamt ermittelt, dass zwei Drittel der deutschen Bevölkerung das Internet nutzen Karnevals.  Mehr

 

Unsere Medienpartner:
Deutschlandradio Kultur
kulturmanagement.net
2010LAB.TV

Weitere Informationen unter

Kulturpolitische Gesellschaft http://www.kupoge.de/

Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de

6. Kulturpolitischer Bundeskongress "netz.macht.kultur.de"

Impressum:
Herausgeber: Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Weberstr. 59a,
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 201 67-0 - Fax: 0228 / 201 67 33
post@kupoge.de

Redaktion: Wolfgang Hippe (V.i.S.d.P.),
A.R.T Agentur für Recherche und Text
wolfgang.hippe@koeln.de


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